Deutsche Akademie für
präventive Medizin e.V.

 

Über Lowen Systems (früher: Biovalent Systems)

Je mehr wir über die komplexen Vorgänge wissen, mit denen sich der menschliche Körper schützt und heilt und über die er sein gesundheitliches Gleichgewicht bewahrt, desto deutlicher wird, daß die erfolgversprechendsten Therapieansätze den Körper und die unterschiedlichen Körperfunktionen unterstützen, anstatt die natürlich ablaufenden Prozesse zu behindern. In der von Frank Lowen entwickelten Lowen® Systems Manual Therapy (LMT) steht genau dieser Ansatz im Mittelpunkt. Das Besondere dieser neu entwickelten Körpertherapie ist die Art und Weise, mit der LMT-Therapeuten ihre Hände einsetzen:


Mit LMT können sie gezielt mit unterschiedlichen Geweben arbeiten, ohne von außen zusätzlichen Druck auf den Körper auszuüben. Dabei machen sie sich körpereigene Mechanismen zunutze, um mit ihrer sanften Arbeit nachhaltig Spannung, Muster, Aktivität und Rhythmus der jeweiligen Gewebestrukturen zu verändern.



Lowen® Systems Manual Therapy ist sanft, sicher, schnell und effektiv. Ihr breites Einsatzspektrum ermöglicht sowohl die Arbeit bei biomechanischen und physiologischen als auch bei neurologischen und kognitiven Problemen. Die Behandlungserfolge zeigen sich u.a. in schneller ablaufenden Heilungsprozessen, zunehmender Beweglichkeit, weniger Schmerz, besserem Schlaf, größerer geistiger Klarheit sowie einem wachsenden allgemeinen Wohlbefinden.




Lowen Systems Manual Therapie zeichnet sich durch verschiedene einzigartige diagnostische und behandlungstechnische Anwendungen aus:



Während der Jahre, in denen Frank Lowen behandelte und unterrichtete wurde ihm klar, dass die Wahrnehmungsfähigkeit seiner Hände und die Art und Weise, wie er sie einsetzte und mit ihnen arbeitete neue Möglichkeiten in der manualtherapeutischen Behandlung eröffnete. Link



1. Besondere Wahrnehmungsfähigkeit der Hände


Während der Jahre in denen Frank Lowen behandelte und unterrichtete wurde ihm klar, dass die Wahrnehmungsfähigkeit seiner Hände und die Art und Weise, wie er sie einsetzte und mit ihnen arbeitete neue Möglichkeiten in der therapeutischen Behandlung eröffnete. Am deutlichsten wurde dies bei den neuen Techniken, die er selbst entwickelt hatte.


Anfänglich erstaunt darüber, dass seine Kursteilnehmer nicht zu ähnlichen Ergebnissen kamen wie er selbst, begann Lowen genauer zu analysieren was das Besondere im Gebrauch seiner Hände ausmachte. Und tatsächlich erhöhte sich die Effektivität und Kompetenz seiner Studenten deutlich, nachdem die Ergebnisse dieser Beobachtungen in die Ausbildung übernommen wurden.


In der Arbeit mit empfindsamen Geweben konnte Lowen immer dann den präzisesten Kontakt herstellen und ein optimales Ergebnis erzielen, wenn er das entsprechende Gewebe visualisierte, wodurch er seine Aufmerksamkeit tief in diese Struktur brachte. Dann mit seiner Hand in Kontakt kam mit dem Gewebe, dieses "in seine Hand hinein brachte“ mit einer gewissen Spannung in seiner Hand, so dass das Gewebe quasi magnetisch angezogen wurde. Dieser Vorgang, den Lowen „ engagen“ nennt hat zum Vorteil, dass auf die entsprechenden Strukturen kein Druck ausgeübt wird. Dadurch bleibt das Gewebe unbehindert und die
körpereigenen Vorgänge können unbehindert wahrgenommen werden.
Außerdem zeigte sich, dass sich durch diese Herangehensweise die körpereigenen
Prozesse verstärkten.


 



Das Visualisieren dieser Strukturen ist mitentscheidend für diese Arbeit,
und ein guter Grund dafür, immer wieder darauf hinzuweisen, dass eine intensive
Auseinandersetzung mit der menschlichen Anatomie ein Muß für alle
Kursteilnehmer ist, wenn sie ernsthaft mit LMT arbeiten wollen.


Bei der Vorbereitung eines Seminars, bei dem Studenten lernen sollten, das
Potential ihrer Hände zu entdecken und differenziert mit ihnen zu fühlen,
machte Lowen eine weitere interessante Entdeckung: bestimmte Handareale scheinen
bevorzugt mit bestimmten Geweben und Systemen zu korrelieren und zwar sowohl
in Bezug auf ihre Wahrnehmungsfähigkeit als auch hinsichtlich ihrer
Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem erkannte er, daß es mit
gewissen Handbereichen leichter möglich war, Körperbewegungen unterschiedlicher
Ebenen wahrzunehmen. Dieses umfassende Konzept wird, neben anderem, in "Manual
Perception I + II" gelehrt. Therapeuten eröffnet sich damit nicht
nur die Möglichkeit, klare Aussagen über das zu behandelnde Gewebe
zu treffen, um auf dieser Grundlage den Einfluß anderer Systeme oder Strukturen
abzuklären, sondern auch unmittelbar Behandlungsansätze zu entwickeln
und anzuwenden. Ähnlich dem Reflexzonenschema für die Füße
gibt es in diesem Kontext eine Übersichtskarte mit Zuordnungen für
die Hände. Wenn nun ein Therapeut mit seiner Hand auf die beschriebene
Weise engaged, läßt sich auf der Handinnenfläche ein Spannungsmuster
wahrnehmen. Diese 'Schemakarte' zeigt an, in welchem Körpersystem oder
-gewebe eine Funktionsstörung vorliegt und sie vermittelt genaue Informationen
über das betroffene System. Mit dem gleichzeitigen engagen der Hände
auf dem gestörten Gewebe und auf dem mitbetroffenen Gewebe kann die Behandlung
eingeleitet werden.



Beispiel: Um wahrzunehmen wie überaus sensibel manche Areale der Hand
auf bestimmte Gewebe reagieren, sollten Sie das Übersichtsschema der Organe
vor Augen haben, das in Verbindung mit der Hormontafel verwendet wird (Tafel
1). Nehmen Sie den Teil der Hand wahr, der der Leber entspricht (Tafel 2) und
legen Sie die Hand zuerst auf die Leber und dann auf ein anderes Organ. Versuchen
Sie das Gleiche mit dem Magen und mit weiteren Organen. Auch ohne vorheriges
Handtraining werden Sie feststellen, daß Spannung und Bewußtheit
der Handbereiche, die mit der Leber korrespondieren, zunehmen, wenn sich die
Hand direkt über diesem Gewebe befindet.


Hand Mapping
Hand Mapping

Bild 2 und 3



In Manual Perception II wird vermittelt, wie man mit dem Bindegewebe unmittelbar
und bis tief hinein in die Knochenstruktur kommunizieren kann, darüber
hinaus werden auch die Zusammenhänge mit Sehnen und Bändern herausgearbeitet.
Ein effektiver Behandlungsansatz zur Arbeit mit Narbengewebe rundet das
Ganze ab.


Eine weitere Methode zur umfassenden körperlichen Untersuchung von Patienten
ist das Cranial Mapping. Dieser komplementär zur Arbeit mit Manual Perception
zu verstehende Ansatz, wurde 1993 von Lowen entwickelt und 1995 erstmals in
Therapeutic Horizons-Seminaren (Lowen/Weiselfish) vorgestellt. Diese außergewöhnliche
Untersuchungsmethode vermag auf der Basis eines Reflexzonenschemas am Kopf,
detaillierte Informationen über Spannungsmuster im gesamten Körper
zu liefern.



2. Regulatoren


Regulatoren, eine Art Rezeptoren können sowohl die Eigenschaften von Gewebe
als auch ihr strukturelles Gleichgewicht verändern. Die Fähigkeit
sich diese in der Behandlung zunutze zu machen, schafft im betroffenen Gewebe
die Möglichkeit zur Korrektur....Link:


Regulatoren verstehen sich als eine Art Rezeptoren; mit ihren reflektorischen
Einflussmöglichkeiten können sie sowohl die Eigenschaften von
Gewebe als auch ihr strukturelles Gleichgewicht verändern. Wenn bestimmte
Gewebebereiche erhöhte Spannungsmuster aufweisen, erzeugt das am Rezeptor
eine Bündelung von Kräften - was wiederum zu einer leicht erhöhten
Aktivität führt. Und diese Aktivität schafft im betroffenen Gewebe
die Möglichkeit zur Korrektur. In Lowen® Systems Manual Therapy nutzt man
diese Funktionszusammenhänge und arbeitet mit sanften aber präzisen
Handgriffen am Gewebe, um die Bewegung am Regulator zu aktivieren. Der Therapeut
kann diese Aktivität verstärken und damit in kürzerer Zeit umfassende
Verbesserungen erzielen.


Der erste von Lowen entdeckte Regulator war ein Biomechanischer Regulator (BMR).


Biomechanische Regulatoren sind Schlüsselpunkte welche auf Spannungsveränderungen
im muskulo-skelettalen System antworten und diese Informationen an verschiedene
Regulationsbereiche senden (afferent). Sie empfangen aber auch Informationen
zurück und verursachen dann eine Änderung des Spannungsmusters im
entsprechenden Bereich (efferent).


Bild 4

Nach und nach entdeckte Lowen weitere Regulatoren für Bänder, Sehnen,
Gelenke, Bindegewebe, Muskeln und viele weitere Gewebe. Das Regulatorensystem
als Ganzes reagiert auf Veränderungen in Lage und Spannung und sorgt für
fortwährende und unmittelbare Anpassung des Körpersystems. Mit diesen
Mechanismen lassen sich Gewebespannungen schnell und ohne Kraftaufwand verändern
und dauerhafte Veränderungen in Bezug auf Funktion, Beweglichkeit und Schmerz
erzielen. Auch wenn die komplexen Funktionszusammenhänge noch nicht gänzlich
geklärt sind, läßt sich ein Impuls, ausgehend vom Regulator
hin zum betroffenen Gewebe, deutlich nachvollziehen und es wird angenommen,
daß auch Aktivitäten im Hypothalamus und weiteren Bereichen des Mesencephalons
in Zusammenhang damit stehen. In der Arbeit mit selbstkorrigierenden Mechanismen
kommt es nicht zu Überdehnungen und die eintretenden Verbesserungen werden
größtenteils direkt in der Behandlung erzielt, unerwünschte Behandlungsreaktionen sind äußerst selten.


Mit ähnlichen Reflexen lassen sich Spannungen der Dura mater, Gefäß-
und Nervenspannungen sowie Fibrosierungen und weitere Funktionsstörungen
im ganzen Körper behandeln. Noch einmal ganz deutlich: diese körpereigenen
Mechanismen des Menschen sind dazu da, um ein Gleichgewicht zu schaffen und
Verletzungen im Gewebe vorzubeugen. Frank Lowen vermittelt, wo diese Bereiche
zu finden sind und wie man sie gezielt einsetzt, um die Funktionen wiederherzustellen.



3. Rhythmen


Jedes Gewebe in einem lebendigen Organismus zeichnet sich durch eigene, innewohnende
Bewegungen aus. Entsprechend ihrer Funktionen sind diese Rhythmen im menschlichen
Körper zu fühlen und geben uns die Möglichkeit eine Aussage über
die verschiedenen Körperfunktionen zu treffen... Link:


Das vielleicht wichtigste Thema im Rahmen von Lowen® Systems Manual
Therapie liegt in der Bedeutung der Rhythmen. Jedes Gewebe in einem lebendigen
Organismus zeichnet sich sowohl durch eigene, innewohnende Bewegung aus, als
auch durch eine gewisse Mobilität, die es ihm ermöglicht, passiv auf
Druck und Bewegung von außen zu reagieren. Daneben gibt es Rhythmen, die
an physiologische Funktionen gekoppelt sind, wie z.B. die Pfortaderdrainage und die
Atmung oder solche, die mit periodischen Aktivitäten
endokriner Funktionen einhergehen. Über diese Bewegungsmuster hinaus
gibt es auch noch Rhythmen, die als Teil eines selbst korrigierenden Prozesses
auftreten und die sich deutlich von den anderen unterscheiden lassen.


Im Folgenden beschreibt Lowen einen vom autonomen Nervensystem vorgegebenen Rhythmus
in unseren Gliedmaßen, der offenbar die Vorlage für unser Gangmuster
bildet - und zwar bereits bevor wir das Gehen "erlernen".


Von Natur aus gibt es keine regelmäßigen Rhythmen, sie alle durchlaufen
Phasen von Flut und Ebbe. In jeder vermeintlich stabilen Form lassen sich rhythmische
Ströme erspüren. Und sie alle unterscheiden sich voneinander.


So tragen einige Rhythmen dazu bei, innerhalb eines bestimmten Bereichs einen
Hin- und Rückfluß aufrechtzuerhalten und sie helfen so, die Funktionseinheit
eines bestimmten Gewebes, eines Gewebeteils oder einer Körperfunktion aufrechtzuerhalten
- und zwar dynamisch. Wieder andere Rhythmen sind mit verschiedenen Kommunikationsstrukturen
zwischen Zellen, Geweben oder Körpersystemen verknüpft.


Rhythmen helfen, den Energiefluß aufrechtzuerhalten, insbesondere indem
sie über die damit verbundenen Interaktionsprozesse auch Druck oder Spannungen
erzeugen. Diese Spannungen wiederum helfen mit, den Fluß zu steuern oder
umzuleiten, ihn anzuhalten oder zu beschleunigen und sogar, den Energiefluß
durch Veränderungen wie z.B. Porosität überhaupt erst in Gang
zu bringen.


Es stellt sich die Frage: Fließen diese rhythmischen Kräfte nur
durch die einzelnen Körperteile oder sind sie auch Teil dieses energetischen
Kräftespiels, das die Wahrnehmung von Gestalt hervorbringt?


"Meine Erfahrung war, daß wenn genau die Bewegungsaspekte, die am
engsten mit Struktur in Verbindung stehen, in irgendeiner Weise beeinträchtigt
sind, das Gleiche dann auch für die physische Integrität dieser Struktur
gilt. Werden die Energiemuster wiederhergestellt und gleichzeitig örtlich
begrenzte Abschnitte mit den jeweils gleichen Bewegungen der gesamten Struktur
re-integriert, scheint das die Form in ihrer ursprünglichen Unversehrtheit
wieder zusammen zu führen. Röntgenaufnahmen haben das bestätigt
und diese Befunde wurden auch unterstützt durch das Verschwinden von Symptomen
struktureller Störungen und durch die beinahe unmittelbare Rückkehr
zu normalen Funktionsparametern sowie einer sich wiedereinstellenden Beanspruchbarkeit
betroffener Gewebe. Beobachtungen dieser Art wurden dauerhaft und über
einen längeren Zeitraum hinweg gemacht." (Lowen, 2001)


Der menschliche Organismus weist eine Vielzahl verschiedener Rhythmen auf:
Bekannte Rhythmen wie die Atmung, der Puls etc. bis hinein in Rhythmen einzelner
Zellen. Bislang bekannt sind auch symmetrische Rhythmen wie der cranio-sacrale
Rhythmus oder die Organmotilitäten. Frank Lowen entdeckte außer diesen eine
Vielzahl weiterer Rhythmen, u.a. ausgehend vom Herz,- Kreislaufsystem oder vom
autonomen Nervensystem und fand Möglichkeiten diese in der Diagnostik und
Behandlung zu nutzen.



3. Einzigartige Erkenntnisse des Zusammenspiels der Systeme


Frank Lowen hat die komplexen Vorgänge des cranio-sacralen Systems, Herz-,
Kreislaufsystems, des muskulo-skelettalen Systems, verschiedener energetischer
Systeme und dem autonomen Nervensystem in einer einzigartigen Sichtweise erkannt....
Link:...


Im weiteren Verlauf seiner Beobachtungen hat Frank Lowen die komplexen Vorgänge
des cranio-sacralen Systems, des Herz-, Kreislaufsystems, der Biomechanik des
muskulo-skelettalen Systems, verschiedener Energiesysteme und den dazu entsprechenden
Impulsen des vegetativen Nervensystems in einer einzigartigen Sichtweise erkannt,
neu interpretiert und in umfassenden Zusammenhang gebracht.


Diese Analyse ist besonders bei der Beurteilung und Behandlung von Spannungsmustern
im Körper von Bedeutung. Die Möglichkeit, sich die physiologischen
und physikalischen Gesetzmäßigkeiten, wie z.B. die piezo-elektrische
Energie zunutze machen zu können ermöglicht dem Therapeuten die größten
Spannungsmuster zu erkennen und den Organismus äußerst effektiv in
seinem Heilungsprozess zu unterstützen.


Das Identifizieren einzelner Gewebe, Systeme und Prozesse über die spezifischen,
innewohnenden Bewegungsmuster braucht Praxis, Übung und Disziplin; dafür
ermöglicht es Zugang in tiefe Gewebeschichten und komplexe Systeme. Wer
sich mit Lowen® Systems auseinandersetzt, lernt zu unterscheiden, ob
ein Bewegungsmuster frei läuft oder beeinträchtigt ist, ob sich Spannungen
im Gleichgewicht befinden oder nicht und welche Behandlungsfolge am erfolgversprechendsten
ist, um den Fluß wiederherzustellen, ohne Gefahr zu laufen, Rückfluß
zu erzeugen. Biomechanische Korrekturen werden enorm unterstützt, wenn
die Behandlung der durch das autonome Nervensystem gesteuerten Motilitäten
miteinbezogen wird. Nervengewebe reagiert schnell auf gezielte Behandlung, wodurch
auch die Bewegungsfähigkeit wieder hergestellt wird.



Über Frank Lowen (zum Schluß)


Die von Frank Lowen in den USA entwickelte Biovalent System Manual Therapie
entstand im Laufe von vielen Jahren des Lernens und Praktizierens. Lowen war
Craniosacral-Therapeut als er Jean-Pierre Barral, einem der weltweit führenden
Osteopathen begegnete.


Neue Therapieformen entstehen nicht im Vakuum, jeder vorher gelernte Ansatz,
jede vorher studierte Philosophie haben Einfluss auf die Konzeption und Entwicklung
jeder neuen Technik. Die von Frank Lowen in den USA entwickelte Lowen Systems
Manual Therapie entstand im Laufe von vielen Jahren des Lernens und Praktizierens.
Frank Lowen war Craniosacral-Therapeut und Dozent für Craniosacraltherapie,
als er Jean-Pierre Barral, einem der weltführenden Osteopathen und Entwickler
der Viszeralen Osteopathie begegnete. Barral hat als einer der ersten erkannt,
dass Faszien und Organe eine Eigenbewegung, auch Motilität genannt, besitzen.


Sich mit großem Respekt und auf besonders genaue Art und Weise dem menschlichen
Körper zu nähern ist entscheidend um mit den Händen die sehr
feinen Rhythmen und Spannungen wahrnehmen zu können. Frank Lowen übernahm
auch Barral’s Überzeugung, nach der Symptome solange nicht auftreten,
bis die Fähigkeit zu kompensieren aufgebraucht ist. Dieser Ansatz ist es
auch, der ihn zu der Überzeugung brachte, stets mit den größten
Spannungsmustern zu arbeiten, um die wirksamsten Veränderungen zu erzielen.


In vielen Jahren der Zusammenarbeit mit Barral hat Frank Lowen dessen Wissen
über die sogenannten „inneren Rhythmen“ vertieft und verfeinert.
Im Laufe seiner Arbeit entdeckte er eine weitere Vielzahl subtiler Rhythmen
und fand heraus, in welchen Zusammenhängen diese mit den Körpersystemen
stehen. Ebenso erforschte er, dass die Motilitäten uns Hinweise über
den Zustand des Körpers liefern.

Mit diesem Wissen entwickelte er Lowen Systems: einzigartige Techniken mit
denen auf die Eigenbewegungen des Körpers Einfluss genommen werden kann.
Dieses Wissen ist Inhalt der verschiedenen Seminare.



Kurse Lowen® Systems

Core Concepts and Skills

Manual Perception 1

Manual Perception 2

Neuro 1

Neuro 2

Mentorship

Zirkulation

Fluid Pressure Dynamics Foundation

Kurse mit Frank und Laurie Lowen

Channels and Bridges

Essential Elements

Kurzinfo Lowen® Systems

Das Besondere an Lowen® Manual Therapy (LMT), dieser von Frank Lowen neu entwickelten manuellen Körpertherapie, ist die Art und Weise, wie LMT-Therapeuten ihre Hände einsetzen und sich körpereigene Mechanismen zunutze machen.

 

 

Kursbaum
Vom Einsteiger bis zum Mentorship

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